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CHRIS LÖHMANN

Bildender Künstler

 

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"GEZEICHNET - DIE JAHRHUNDERTFLUT VON 2002"

Ausstellung in der "Werkstatt 26" in Königstein (Sächsische Schweiz)

Zwanzig Jahre ist es nun schon her, dass die „Jahrhundertflut“ auch die Stadt Königstein und deren Umgebung traf und schwer zeichnete. Die Spuren der Zerstörung und der Kraft des Wassers sind bis heute präsent und prägen nicht nur das Stadtbild, sondern auch die Biografien der Bürgerinnen und Bürger. Anlässlich des 20. Jahrestages des Hochwassers, soll in der Werkstatt 26 eine künstlerische Auseinandersetzung mit den Erinnerungen an die Flut und deren Ausmaße stattfinden. Eigens dafür wird eine künstlerische Installation großformatiger Zeichnungen des Bildenden Künstlers Chris Löhmann in Königstein entstehen. Diese werden für die Ausstellung in der Werkstatt26 vor Ort und unter Einbeziehung der Besonderheiten des Raumes entwickelt werden.

Ausgangspunkt für die grafische Auseinandersetzung bildet Archivmaterial, wie Fotos und Presseberichte zum Hochwasser 2002 in Königstein und Umgebung. Es werden raumgreifende Tuschezeichnungen entstehen, welche konkrete Quellen aufgreifen und diese gleichzeitig in Chris Löhmanns ausgefeilte Bildsprache übersetzen. Auf diese Art und Weise entstehen „Erinnerungslandschaften“ oder „Bilderteppiche“, die in Ihrer Dimension und gestalterischen Raffinesse zum gemeinsamen Reflektieren, Erinnern und Erzählen einladen. 

Ziel ist es, in der Sprache der Kunst, eine Möglichkeit zur Auseinandersetzung mit der eigenen und/oder lokalen Geschichte zu erschaffen, die sowohl sammelt als auch interpretiert und somit zum Ausgangspunkt für eine ganz intime aber auch kollektive Erinnerungsarbeit werden kann.

Ausstellungszeitraum:

14.08. – 11.09.22

Mo, Do, Fr. 9 – 12 Uhr und nach Vereinbarung

Sowie: 

28.08. und 11.09 15 – 17 Uhr mit Chris Löhmann

 
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"GERADE JETZT"

Ausstellung in der Galerie "ArtToGo" der Georado-Kunstinitiative in Dorfhain

„GeradeJetzt“ stellt sich existenzielle Fragen in existenziellen Zeiten. In einer Zeit der Angst, der sozialen Distanz, der Unsicherheit, der Sorge, der Enttäuschung soll versucht werden, das Potenzial des Menschlichen auszuloten. Soll gefragt werden: was ist Ur-Menschlich? Was bedeutet es Mensch zu sein und was vor allem Mit-Mensch? 
„Gerade Jetzt“ versammelt daher 3 lokale künstlerische Positionen der Gegenwart. Zum einen Julia Böhms gewaltige Plastik „Wächterhund“, die im Zusammenspiel von Fragilität und Stärke hochgradig psychologisierend wirkt. Dazu Lucas Oertels wunderbar vielschichtige Malerei, die in Ihrer Abstraktion und scheinbaren Einfachheit die Essenz des Menschlichen und der menschlichen Interaktion auslotet. Und Chris Löhmanns hermetische Grafiken, die die Frage nach der Seele, dem Über-Ich, dem Transzendenten stellen. Den Werken der drei KünstlerInnen ist eine scheinbare Eindeutigkeit gemein, die aber, je länger sich die Betrachtenden vertiefen, immer mehr ins Wanken gerät. Die Werke fordern dadurch auf, zu hinterfragen, zu deuten, sich zu positionieren. Sich zu erinnern, sich zu sehnen. Vielleicht sogar: sich zu verändern, zu bestärken, zu verbinden." - Christin Pietzko